Vogelkäfig / Vogelvoliere

Vogelkäfig
© nicoleGOR Pixabay.com

Für eine artgerechte Haltung von Vögeln müssen der Käfig und die Voliere die Grundbedürfnisse der Tiere möglichst gut erfüllen.

Hierzu gehören Beschäftigung, Ruhe, eine artgerechte Fütterung und viel freies Fliegen. Auch Artgenossen sind für die Tiere wichtig, sodass ihr Zuhause möglichst groß sein solle.

In der Vogelhaltung wird zwischen einer Käfighaltung (drinnen) und in der Haltung in einer Voliere (draußen) unterschieden.

Bereits ab vier Vögeln ist es sinnvoll, diese in der Voliere halten. Ein Schwarm ab sechs Tieren sollte auf jeden Fall in der Voliere wohnen.

Vogelkäfig

Bei dem Kauf eines Vogelkäfigs sind vor allem eine ausreichende Größe und eine rechteckige Form zu beachten.
Das Material des Käfigs muss dunkel und vor allem ungiftig für die Tiere sein. Auch die Verarbeitung, die Ausstattung und der Standort des Vogelkäfigs ist wichtig, damit die Tiere sich wohl fühlen. Eine gute Auswahl und Filtermöglichkeiten rund um Vogelkäfige bieten vogelvoliere.org.

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Die Größe

Je größer der Vogelkäfig ist, desto besser!
Für einen einzelnen Vogel sind die Mindestmaße 60 x 50 x 40 Zentimeter einzuhalten. Bei zwei Vögeln, zum Beispiel einem Paar von Wellensittichen, muss der Käfig mindestens 80 Zentimeter breit und 45 Zentimeter tief sein. Für jedes weitere Vogelpaar kommen zusätzlich 25 Prozent zu der ursprünglichen Käfiggröße hinzu.

In dem Käfig muss nämlich jeder Vogel ausreichend Platz zum horizontalen Flug haben, ohne sich am Gitter zu stoßen. Zudem muss jedes Tier genug Platz und Möglichkeiten zum Rückzug, Pausieren und Spielen haben. Hierfür bietet sich eine entsprechende Einteilung des Käfigs an.

Die Form

Die Form und die Grundfläche des Käfigs sollten mehreckig, rechteckig oder quadratisch sein.
Runde Käfige sollten vermieden werden, da die Vögel sich in diesen nur schwer orientieren und zurückziehen können.
Bei der Form des Käfigs ist die Breite relevanter, als die Höhe. Je breiter der Käfig ist, desto besser, da Vögel horizontal fliegen.

Die Gitterstäbe in dem Käfig sollten horizontal sein. Dadurch können Vögel klettern. Auch eine Befestigung der Ausstattung des Käfigs ist an horizontalen Gitterstäben einfacher umzusetzen. Senkrechte Gitterstäbe gelten als nicht artgerecht.

Die Gitterstäbe sollten einen Abstand von einem bis 1,3 Zentimetern zueinander haben. Die Vögel dürfen nicht ihren Kopf durch die Gitterstäbe stecken oder gar aus dem Käfig abhauen können.

Das Material

Das Material des Käfigs sollte rostfrei, giftfrei, pflegeleicht und langlebig sein. Als besonders geeignetes Material gilt Edelstahl.
Bei anderen Materialien sollte auf ausgeschilderte Zusätze geachtet werden, dass die Beschichtung frei von Zink und Schwermetallen ist. Diese sowie Rost sind nämlich giftig für Vögel, werden aber auch heute noch häufig in Käfigen verarbeitet.

Das Käfigmaterial sollte zudem eine dunkle Farbe haben und nicht reflektieren, um die Vögel nicht zu blenden. Diese Anforderung gilt ebenfalls für die Gitterstäbe. Vögel fühlen sich sicherer, wenn sie von dunklen Farben umgeben sind. Geeignete Farben sind dunkelblau, grün, grau, schwarze und silbern.

Eine Vergitterung des Dachs des Vogelkäfigs ist empfehlenswert. Damit die Tiere sich in ihrem Zuhause wohl fühlen, sollte das Dach nicht bedeckt sein und genügend Licht in den Käfig lassen.

Die Verarbeitung

Halter, die eine billige Qualität kaufen, zahlen zweimal. Im schlimmsten Fall können aus billigen Materialien und einer schlechten Verarbeitung Verletzungen der Tiere resultieren.

Bei dem Kauf des Käfigs ist somit auf eine hochwertige Verarbeitung zu achten. Scharfe Kanten, Drahtenden oder Splitter sind ein absolutes „No-go“ und dürfen an Käfigen nicht vorkommen. Auch auf die Gitterstäbe ist zu achten: Verbogene Gitterstäbe wirken sich negativ auf die Stabilität des Käfigs aus, können eine Möglichkeit zum Durchquetschen der Tiere sein oder den Aufbau des Vogelkäfigs unnötig behindern.

Die Ausstattung

Natürlich benötigt jeder Vogelkäfig eine dementsprechende Ausstattung, damit die Tiere ihre Nahrung aufnehmen, Spielen und Ruhen können. Bei der Einrichtung des Käfigs sollte auf verschiedene Funktionsecken von diesem geachtet werden. So sollen Näpfe nicht unter Sitzstangen angebracht werden, um Verschmutzungen und Kot im Futter und Wasser zu vermeiden.

Auch sollten die Ausrüstungsgegenstände in ihrer Anzahl und Anordnung so im Käfig platziert werden, dass die Tiere genügend Platz zum Fliegen haben.

Folgende Ausrüstungsgegenstände sind elementar für jeden Vogelkäfig:
– Futternäpfe und Wassernäpfe aus Edelstahl (von außen befüllbar)
– Mineralsteine, Sepiaschalen
– Badehäuschen mit Stand, Schalen mit Wasser zum Baden
– Vogelsand (mit Mineralien und Nährstoffen)
– Zweige in verschiedenen Höhen
– Sitzstangen aus natürlichem Material
– Schaukeln und weiteres Spielzeug

Als Bodenbelag bietet sich eine stabile Bodenwanne mit Vogelsand an. Auch Bodenschubladen, welche aus der Bodenwanne heraus gezogen werden, sind empfehlenswert.
Bodenschubladen bieten den Vorteil, dass nicht immer das komplette Einstreu in der Bodenwanne bei einer Reinigung gewechselt werden muss. Auch das Oberteil des Käfigs kann bei Bodenschubladen auf der Bodenwanne bleiben.
Nachteile von Bodenschubladen sind, dass sie klemmen können oder bei einem schweren Einstreu ebenfalls schwierig herauszuziehen sind.

Der Standort

Der Standort des Vogelkäfigs kann drinnen in der Wohnung sein. Der Käfig sollte in leichter Höhe und nicht im Durchzug stehen. Auch darf der Käfig nicht neben der Heizung oder in der prallen Sonne stehen.
Ein heller Ort mit einer guten Luftzirkulation dagegen sind wichtig.

Vogelvoliere

Eine Vogelvoliere ist ein großes Gehege für Vögel. Hierfür wird ein Gerüst aus Holz oder Edelstahl mit Draht bespannt.

Der Begriff Voliere stammt aus dem Französischen („voler) und bedeutet „Fliegen“. Genau diesen Zweck verfolgt eine Voliere, nämlich den Vögeln die Möglichkeit zum Fliegen geben. Damit gehört die Voliere zu den artgerechtesten Haltungsformen für Vögel.
Für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Vögeln ist ein regelmäßiger Flug relevant.

Auch Volieren müssen möglichst groß und von rechteckiger Form sein. Da sie draußen, zum Beispiel im Garten stehen, müssen diese den Tieren Sicherheit vor Eindringlichen und Schutz vor dem Wetter bieten. Hierbei gibt es einiges zu beachten.

Größe

Auch für Vogelvolieren gilt: Zu groß gibt es nicht. Je mehr Platz die Vögel zum Fliegen haben, desto besser!
Die Mindest-Größe der Voliere ist abhängig von der Vogelart und der Anzahl der Tiere in der Voliere.

Folgende Mindestmaße für die Größe von Vogelvolieren sind Beispiele für verschiedene Vogelarten:
– Zwei bis vier Wellensittiche: 1,2 x 0,6 x 1,0 Meter
– Zwei Papageien: 2 x 1 x 2 Meter, besser noch größer
– Zwei Kanarienvögel: 1,2 x 0,6 x 0,8 Meter

Form

Auch bei Vogelvolieren ist eine rechteckige Form zu präferieren. Wenn die Vogelvoliere selber gebaut wird, sollte den Tieren möglichst viel Platz in der Breite ermöglicht werden. Grundrisse in länglicher Form bieten mehr Möglichkeiten zum Fliegen!

Auch sollte die Vogelvoliere Möglichkeiten und genügend Platz für verschiedene Funktionsbereiche haben. Bei brütenden Vögeln ist ein zusätzlicher, abtrennbarer Bereich unabdingbar, damit die brütenden Tiere ihre Ruhe haben.

Ausstattung

Ähnlich wie der Vogelkäfig sollte die Vogelvoliere folgende Ausrüstungsgegenstände haben:

– Beheizte Schutzhäuschen
– Schutzraum
– Futter- und Wassernäpfe aus Edelstahl (so platzieren, dass die Nahrungsmittel nicht verunreinigt werden könne)
– Kalkgrit
– Äste von Obstbäume
– Sitzstangen aus natürlichen Materialien
– Wannen zum Baden
– Natürliches Spielzeug (Blätter, Grasbüschel)

Als Bodenbelag für die Vogelvoliere sind Vogelsand oder Zeitungen empfehlenswert.
Alle Ausrüstungsgegenstände müssen unlackiert sein, da Lacke für Vögel giftig sind.

Standort

Vogelvolieren stehen draußen. Der Standort im Garten sollte so gewählt werden, dass die Tiere möglichst geschützt vor Witterungseinflüssen wie Hitze, Kälte, Regen und Wind sowie vor Zugluft sind.

Wenn der Balkon genügend Platz und Schutz vor der Witterung bietet, kann die Voliere auch auf diesen gestellt werden. In der Voliere benötigen die Vögel einen Schutzraum, welcher in den Platzbedarf miteinkalkuliert werden muss. Dieser Schutzraum schützt die Tiere ebenfalls vor Hitze, Sonne, Regen, Kälte und Schnee und sollte im Winter beheizbar sein.
Kälte und Schnee können zu ernsthaften gesundheitlichen Schäden bei Vögeln führen.

Sicherheit der Voliere

Im Gegensatz der Käfighaltung drinnen, sind bei Außenhaltung Gefahren durch wilde Tiere (Katzen, Fuchs) gegeben, sodass die Voliere so gebaut sein muss, dass kein Tier in sie hineinkommen (oder aus ihr ausbrechen) kann. Ein festes Fundament und eine doppelte Verdrahtung sind hier elementar.

Nicht nur durch einen Einbruch können wilde Tiere zur Gefahr werden, sondern auch durch Krankheiten. Draußen können sich die Vögel mit Infektionen oder Würmern durch andere Vögel oder wilde Nagetiere anstecken.

Da die Halter zur Fütterung der Tiere und Reinigung der Voliere diese regelmäßig betreten, ist eine Schleuse empfehlenswert. So kann kein Vogel beim Öffnen der Tür unbemerkt rein- oder herausfliegen.

Letzte Aktualisierung am 28.05.2022 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API