Vogelkrankheiten

Vögel reagieren auf Verletzungen und Krankheiten etwas anders als Menschen: Äußere Verletzungen selbst mit leichten Blutungen stecken sie in der Regel problemlos weg, und Knochenbrüche sind meist nur dann wirklich gravierend, wenn die Flügel betroffen sind. Viel gravierender sind hingegen innere Erkrankungen: Infektionen der Atemwege etwa durch Zugluft, Erkrankungen der Verdauungsorgane und Vitaminmangel durch falsche Ernährung, Legenot, Parasitenbefall etc. Die wichtigste Regel gilt für den Vogelhalter selbst wie für seine Vögel: "Vorbeugen ist besser als Heilen". Darauf sollte er/sie achten:

Wird ein Vogel dennoch krank, müssen zuerst unverzüglich die Ursachen abgestellt werden. Diagnose und Therapie sind allerdings nicht nur für Laien schwierig: Auch Tierärzte sind für die Behandlung kleiner Ziervögel meist nicht gut ausgebildet, sie konzentrieren sich lieber auf das lukrativere Geschäft mit Hunden, Katzen etc. Dennoch kann und sollte etwas unternommen werden – zunächst die Feststellung einer Erkrankung: Sie liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit vor, wenn der Vogel

Ist der Vogel krank, ist immer Eile geboten: Vögel sterben schneller als andere (Haus-) Tiere, wenn sie einige Zeit lang nichts oder zu wenig fressen oder unterkühlen. Deshalb sollte der Halter schon vorher, also gleich nach dem Erwerb der Tiere ...

... und nach der begründeten Annahme einer Erkrankung:

Ich wünsche Ihren Vögeln und Ihnen, daß sie von schweren Krankheiten verschont bleiben!


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